Blickrichtungen

Die Kinder und das Kollegium 1906 genossen den Weitblick, welchen alle bei prächtigem Spätsommerwetter auf der Herbstwanderung neu erfahren konnten:

Mit Blick in Richtung Norden machten sich die Schüler*innen der Mittelstufenklassen vom Pausenplatz auf zur Rumismatt, welche sie bereits zwei Stunden später von der Salhöhe aus erblicken konnten. Die jüngeren Kinder legten das letzte Teilstück wandernd zurück. Sie entdeckten mit wachen Blicken auf dem Wanderweg die durch die Faltung aufrecht stehenden Steine des Kettenjuras und fanden sogar einen ‚Ammoniten‘. Der Hofhund zeigte sich besonders gesellig und genoss den Augenblick der Streicheleinheiten ebenso wie die Kinder sein weiches Fell. Einige Erwachsene staunten beim Anblick des Willkommens-sms der deutschen Bundesregierung, welches auf die Test- und Quarantänenregeln hinwies, da ihre Smartphones ins deutsche Mobilfunknetz wechselten. Das klassenübergreifende, freie Spielen auf der Rumismatt war geprägt von Miteinander und Rücksicht. Dadurch konnten die Erwachsenen den Kindern ihren Freiraum zugestehen ohne ständig das ganze Geschehen im Blickwinkel zu haben. Mit Ausblicken ins Baselbiet, übers Fricktal bis zum Schwarzwald sowie über das Mittelland bis zu den im Dunst erkennbaren Alpen wurden alle belohnt.